Endlich eine Alternative
http://www.kreuz.net/article.4825.html
Donnerstag, 8. März 2007 10:45
(kreuz.net) „Die Dümmlinge auf ‘kreuz.net’ schöpfen all ihre Energie aus den Widerreden liberaler, schwuler Kreise.“
Diese Erkenntnis kam dem Leser „endkreis“, der Mitglied bei der brandneuen Internetseite ‘kreuts.net’ – Rechtschreibung beachten – ist.
‘kreuts.net’ bezeichnet sich als Forum, das der „Information und Dokumentation“ der größten deutschsprachigen katholischen Nachrichtenseite ‘kreuz.net’ gewidmet ist.
Eingetragener Besitzer des Internetnamens ‘kreuts.net’ ist Juergen Krebs. Es ist zu vermuten, daß es sich bei diesem Namen um ein Pseudonym handelt.
Auf ‘kreuts.net’ werden auch Pläne geschmiedet, wie man ‘kreuz.net’ zugrunderichten könnte.
So meint der bereits erwähnte Leser „endkreis“:
„kreuz.net könnte man leicht aushungern, austrocknen lassen. Denn wenn Fundamentalisten keinen Feind mehr haben (Alle, die nicht ihrer Meinung sind, oder sich ihrem theologischen Wissen beugen), können sie ihren Haß nur noch auf sich selbst richten.“
Den Beweis für seine Hypothese findet „endkreis“ in der Tatsache, daß Artikel mit „schwulen Themen“ oft über hundert Postings bekommen.
Doch verstehe er „nur zu gut“, daß „keiner von uns“ der getretene Hund sein will, der nur winsle, wenn er Tritte von „klerikalen Dreckschleudern“ bekommt.
Er schaue sich bei ‘kreuz.net’ herum – wenn auch in Maßen: Denn die „geballte Ladung Haß und Frust auf dieser Site“ schlage ihm etwas auf den Magen und verunsichere ihn.
Solche Ansichten – bis hin zu Gewaltaufrufen – sei er in seinem „real life“ nicht gewohnt.
So wie „endkreis“ die Taktik von ‘kreuz.net’ durchschaut hat, erkennt der ‘kreuts-net’-Moderator ‘Arkanum’ die geheimen Ängste der Redaktion:
„Auch scheint die +net-Redaktion die Seite hier zu fürchten. Beweis: Noch kein Hetzartikel (was sonst bei kritischen Berichten wie dem der Jüdischen Zeitung sehr schnell ging) und fast alles, was drüben in den Foren über www.kreuts.net gepostet wird, fällt schnell der Löschung+Sperre zum Opfer.“
Rätsel gibt auch die Anonymität von ‘kreuz.net’ auf:
„Leider tritt die Redaktion nur bei Autoren namentlich auf, während sie sonst anonym bleibt. So etwas ist ungewöhnlich, denn andere private katholische Nachrichtendienste wie etwa ‘www.kath.net’ besitzen ein normales, namentliches Impressum.“
Doch die Aufmerksamkeit des ‘kreuts.net’-Forums gilt den Lesermeinungen.
Favorit des Moderators ‘Arkanum’ ist ein Posting von Leser „VirFortis“ auf ‘kreuz.net’:
„pfläumchen bitte sei so gut spreiz die beinchen auch weiterhin, denn wenn arkanum sich um dein pfläumchen kümmert hat er keine zeit hier schwachsinn zu posten.“
„Arkanums“ Kommentar zu dieser Lesermeinung: „Erstaunlich, was man in katholischen Foren alles findet.“
Die Meinung von ‘Game-Master’ über ‘kreuz.net’: „Wieso? Die sind doch harmlos lustig.“
Besonders zu empfehlen ist das vom Administrator des ‘kreuts-forums’ zusammengestellte Thema „Wie man auf kreuz.net neue Leser begrüßt“.
Es befindet sich in der Kategorie „Die haarsträubensten Lesermeinungen“.
Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von auf ‘kreuz.net’ erstveröffentlichten Leserpostings. Diese reagierten auf den Leser „Giuseppecittadina“, der sich auf ‘kreuz.net’ als „transsexuell“ outet.
Hintergrund war eine Segnung homosexuell Verdrehter durch Dompfarrer Hw. Anton Faber – genannt „Toni“ – im Wiener Stephansdom.
Leser „Giuseppecittadina“ erklärt auf ‘kreuz.net’, daß er den homosegnenden Dompfarrer persönlich kenne und daß er seit sieben Jahren mit einem Transsexuellen zusammenlebe:
„Wir sind weder krank noch pervers!! Ich liebe diesen einen Menschen, und das ist auch richtig so. Auch der Herr [Dompfarrer] Faber unterstützt mich und meinen Lebensgefährten.“
Es sei „eine Wohltat“, daß man als „gläubiger Mensch“ nicht aus der Kirche geworfen werde.
Leider stehe der „Herr Dompfarrer ziemlich alleine da in seinem Kampf gegen die Diskriminierung von Homosexuellen“.
Die erste von ‘kreuts.net’ zitierte Reaktion auf dieses Bekenntnis von „Giuseppecittadina“ liefert der Leser „Institoris“:
Was sie da von sich geben ist ja grauenhaft. Daß dieser Schickimicki-Rosi-Toni sich wohl für jeden Blödsinn hergibt spricht sich auch außerhalb Österreichs rum. ja, sogar zu mir. Aber das? Wenn „kreuz“.net zu investigativen Journalismus fähig wäre müßte es unbedingt diesem unfaßbaren Frevel nachgehen.
„-=Richard=-“ reagierte auf das Outing mit folgender Feststellung:
@ gusieppe, Du bist echt krankhaft gestört. Ein Mann der mit einem Mann zusammen lebt der sich als Frau fühlt ist extrem widerlich. Shemales sind ekelhafte AIDS-Schleudern (wie die meisten Sodomisten). Geht lieber in den Darkroom als in die Kirche.
„Giuseppecittadina“ verteidigte sich, indem er darauf hinwies, daß er „als Frau“ ja nur mit einer Frau zusammen lebe, die sich selbst als Mann fühlte. Ihr Problem sei, daß er seine Lebensgefährtin nicht im Krankenhaus besuchen dürfe, obwohl sie ihn gebraucht hätte.
Leser „Giuseppecittadina“ betont auch, daß Liebe und Sex „nicht pervers“, „sondern gesund“ seien.


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