Der Bischof drückt sich um eine klare Antwort.
Quelle: http://www.kreuz.net/article.5174.html
Freitag, 11. Mai 2007 15:53
(kreuz.net) Kürzlich wurde dem Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, die homosexuelle Gretchenfrage gestellt.
Bischof Küng war bis zum Oktober 2004 Bischof von Feldkirch. Dann wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Diözesanbischof von St. Pölten ernannt, um dort einen schweren homosexuellen Skandal im Priesterseminar zu bereinigen. Das ist bis heute nicht geschehen.
Kürzlich sprach der Bischof mit dem österreichischen Boulevardmagazin ‘Profil’, das maßgeblich an der Aufdeckung des St. Pöltner Homo-Skandals beteiligt war.
Dabei wurde dem Bischof die Frage gestellt, ob er die Homo-Unzucht für therapierbar oder therapiebedürftig halte.
„Homosexuell geneigte Personen sind wie jeder Mensch zu achten“ – beginnt der Bischof seine ausweichende Antwort:
„Allgemein gesprochen setzt ein psychotherapeutisches Eingreifen – abgesehen von Fällen vorliegender schwerer Psychosen, lebensbedrohlicher endogener Depressionen oder krimineller Verhaltensweisen – die freiwillige Entscheidung dazu voraus.“
Es könne sehr wohl sinnvoll sein, daß zum Beispiel ein Priester mit homosexueller Neigung eine fachliche Begleitung suche, „um eine bestimmte Verhaltensweise anzustreben, ähnlich wie das auch für einen verheirateten Heterosexuellen angebracht sein kann, wenn seine Probleme etwa in der Ehe groß sind“ – erklärt der Bischof paritätisch.
Es sei auch bekannt und mit Beispielen belegbar, daß homosexuell geneigte Personen „aus dem Wunsch heraus, die eigene Lebensweise zu verändern“, therapeutische Hilfe in Anspruch genommen und zu einer „anderen Lebensweise“ gefunden hätten.
Im Falle krimineller Vorfälle oder bei Verhaltensweisen, die andere gefährden, könne eine Therapie mehr oder weniger intensiv angeraten, eindeutig empfohlen oder sogar für eine weitere Einsatzmöglichkeit in einem bestimmten Beruf als Bedingung auferlegt werden.
In einem solchen Fall sei der Erfolg nach Beendigung der Therapie durch ein fachliches Gutachten zu überprüfen.
Auf den schweren Schaden des homo-unzüchtigen Verhaltens für Leib und Seele ging der Opus-Dei-Bischof mit keinem Wort ein.
© Bild: Maximilian Buddenbohm, Creative Commons



Forum:



Jakob schrieb am 27 Nov 2007 um 2:45 pm ¶
Und sie glauben immer noch an die Heilbarkeit!
Es sei auch bekannt und mit Beispielen belegbar, daß christlich geneigte Personen „aus dem Wunsch heraus, die eigene Lebensweise zu verändern“, therapeutische Hilfe in Anspruch genommen und zu einer „anderen Lebensweise“ gefunden hätten.
Thanatos schrieb am 12 Jan 2009 um 11:28 pm ¶
Was für ein unglaublicher Schwachsinn hier verzapft wird! Freiheit, Gleichheit und Humanismus sind etwas, wofür die Kirche NIEMALS einsant und nie einstehen wird!
Die Kirchen sind das Grundüberl der Gesellschaft - intoleant, hetzerisch, mit pädophilen Priestern und geld- und machtgeilen Bischöfen - die meisten Pfünde hat sich die Kirche auf den Sterbebetten ergaunert! Hetzerei gegen Andersdenkende, Verbrennungen und Gehirnwäsche von Kindesbeinen an - Pfui Deibel! Schämt Euch, Ihr Karrikaturen von Christen!
kreuts.net schrieb am 14 Jan 2009 um 8:20 am ¶
nur mal so zur Klarstelung:
Der unglaubliche Schwachsinn wurde nicht HIER “verzapft”,
sonder bei kreuz.net!
Link siehe oben!
DELK schrieb am 11 Mar 2009 um 4:59 pm ¶
Kurze Frage: Seit wann ist profil ein Boulevardblatt? Ich würde es dann doch noch zu den Qualitätsmedien zählen.
@Topic
Überrascht mich seltsamerweise nicht, dass sich der Bischof um eine Antwort drückt. Wann hätte die KK je Stellung zu einem Thema genommen?
Zitronendrop schrieb am 28 May 2009 um 3:48 pm ¶
@Thanatos:
So einseitig würde ich das auch nicht sehen.
Religion ist etwas sehr Gutes, aber - und da gebe ich Ihnen Recht - Institutionen, die diese vertreten, können gefährlich werden, wenn sie nicht mehr die Grundhaltung der Religion vermitteln, sondern lediglich das Mem: die Botschaft muss um egal welchen PReis durchgesetzt werden unabhängig der Umwelt.
Weil, wer sich von dem Mem löst, überbringt die Kernaussage der Religion und die ist im Prinzip bei allen Weltreligionen gleich: Liebt euch selbst und einander.
Harmonie, Friede, Liebe…das sind Grundbedürfnisse der Menschen, die sie in die Religion und die Kirche proiizieren mit der Hoffnung, dass diese sie durchsetzen kann.
Leider wurde diese Macht oft missbraucht, das stimmt schon.